
In der Blow-Molding-Anlage kostet ein Heiztunnel, der nicht den Anforderungen entspricht, nicht nur Produktionsausfälle – er kostet auch qualitativ hochwertige Produkte. Die Preforms, die bei einer Temperatur von 110–120 °C aus dem Ofen kommen, dehnen sich aufgrund der unzureichenden Erwärmung ungleichmäßig aus. Diejenigen, die zu stark erhitzt werden, werden trüb und dünn an der Stelle des „Halses“. Man benötigt daher einen Infrarotstrahler, dessen Temperaturprofil, Leistungsdichte sowie Reaktionszeit dem des OEM-Lamps entsprechen – ohne dass man den gesamten Ofen neu einstellen muss.
Was technisch wichtig ist:
Wir fertigen Infrarotstrahler für die PET-Blow-Molding-Anlagen, die perfekt zu den großen Herstellern wie Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI, Nissei ASB passen. Die Spezifikationen entsprechen den Anforderungen der OEM-Hersteller: Eingangsspannung 230–240 V; Optionen mit Quarzlampen oder Halogenlampen; Leistung pro Zone 1,0–3,0 kW; Spitzenwellenlängen zwischen 0,78–1,2 µm für eine schnelle Erwärmung über die gesamte Dicke der Preform. Auch die physische Passform ist optimal – R7s- und Bi-Pin-Anschlüsse, Bogenlängen von 150–350 mm, Rohrdurchmesser von 10 mm und 13 mm. Dadurch passt die Lampe genau in die Halterung und aligniert sich mit dem Reflektor – ohne dass zusätzliche Abstände eingestellt werden müssen. Wir halten strenge Toleranzen bezüglich der Geometrie des Filaments sowie des Abstands zwischen Filament und Reflektor ein, damit eine gleichmäßige Wärmeverteilung entsteht.
Wichtig ist vor allem die Wiederholgenauigkeit: Unsere Infrarotlampen sorgen dafür, dass der Heiztunnel schnell auf die gewünschte Temperatur kommt, diese innerhalb von ±2 °C hält und diese Konstanz über 24/7 aufrechterhält. Das bedeutet weniger Ausschuss durch ungleiche Dehnung der Preforms, weniger Energieverbrauch pro Zyklus sowie eine längere Lebensdauer der Lampen. Wir haben Geräte, die bereits mehr als 5.000 Stunden lang betrieben werden können, ohne dass es zu einem Rückgang der Leistung von mehr als 5 % kommt. Dadurch bleibt die Temperatur konstant und die Zykluszeiten stabil.
Die Auswahl der Lampe ist nur die Hälfte der Arbeit: Auch Sauberkeit des Reflektors, Temperatur der Anschlüsse sowie Spannungsstabilität spielen eine wichtige Rolle. Bei kaltem Start kann es zu einem etwas höheren Einschaltstrom kommen – planen Sie daher einen sanften Start oder eine PID-Einstellung, falls Ihr Controller empfindlich reagiert. Falls Ihre Maschine spezielle Beschichtungen oder Schutzmaßnahmen verwendet, prüfen Sie bitte das Spektrum der neuen Lampe im Vergleich zu Ihrem aktuellen Preformmaterial und den Farbstoffen, damit keine Überhitzung an bestimmten Stellen entsteht.